Angebote zu "Islamische" (22 Treffer)

Kategorien

Shops

Religion und Gesellschaft
48,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die These von einer Renaissance bzw. Rückkehr des Religiösen in unsere säkularisierte Welt ist seit einigen Jahren zunehmend populär geworden. Die emotional teilweise stark geprägte öffentliche Diskussion (vor allem um radikale islamische Strömungen) zeigt jedoch auch nicht wenige Defizite und Schwachstellen. Die Verwendung des Begriffs 'Religion' bleibt allzu oft diffus, spannungsreich, ja widersprüchlich. Der vorliegende Band leistet einen Beitrag zur Klärung, Profilierung und inhaltlichen Auseinandersetzung. Zunächst wird der Begriff 'Religion' selbst in einer fundamentaltheologischen Perspektive thematisiert. Weitere Beiträge befassen sich mit dem Umgang weltanschaulich neutraler Staaten mit Religionsgemeinschaften, ferner mit der Situation islamischer Gruppen in der westlichen Diaspora sowie der Christen im fernöstlichen Kulturkreis. Zu den ausgewählten Schwerpunkten der komplexen Gesamtthematik gehören zudem eine Reflexion auf die Probleme der Tradierung von Religion sowie ein Beitrag über die Rezeption des Religiösen in der neueren Literatur. Aus dem Inhalt: Edmund Arens (Luzern): Was ist 'Religion'? – Eine fundamentaltheologische Untersuchung. Adrian Loretan (Luzern): Staatskirchenrechtliche Rahmenbedingungen in modernen Staaten. Samuel-Martin Behloul (Luzern): Leben und Probleme islamischer Immigranten in westlichen Staaten. Friedrich Huber (Wuppertal): Das Christentum in den fernöstlichen Gesellschaften. Ulrich Kopac (Chur): Tradierung von Religion am Beispiel der christlichen Kirchen. Christoph Gellner (Luzern): Religiöse Zentralthemen in der heutigen deutschsprachigen Literatur

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Michael el-Hakim
23,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Ein Roman, spannend und phantastisch wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Der Leser wird ins 16. Jahrhundert zurückversetzt. Christen und Mohammedaner ringen in Europa und dem Nahen Osten um die Vorherrschaft. Wien, Konstantinopel, Aleppo und Bagdad erstehen in ihrer Pracht, Leichtlebigkeit und Verderbtheit. Der Autor schickt seine beiden Helden in einen ihnen bisher fremden Kulturkreis, in die islamische Welt Nordafrikas und nach Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, das damals unter Sultan Süleyman I., 'dem Prächtigen', seine grösste Ausdehnung und Blütezeit erlebte. Michael und Antti wollen von Venedig aus zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrechen. Das Pilgerschiff wird von islamischen Piraten gekapert und die beiden Protagonisten entgehen dem Tod nur dadurch, dass sie ihrer christlichen Religion abschwören und den Islam annehmen. Nun beginnen ihre Abenteuer in der islamischen Welt. Beide, sowohl Michael als auch Antti, steigen, obwohl nominell Sklaven, letzten Endes in hohe und geachtete Stellungen auf. Wie die beiden Helden in die ihnen anfangs völlig fremde Kultur und Religion hineinwachsen, ist eines der grossen Themen dieses Romans. Michael leidet zunächst unter schlimmen Gewissensqualen – schliesslich hatte er einst davon geträumt, eine Laufbahn als Geistlicher der allein seligmachenden Kirche einzuschlagen! Doch mit dem ihm eigenen Wissensdurst eignet er sich schnell die arabische und die türkische Sprache an und macht sich mit dem Inhalt des Korans sowie der islamischen Glaubenspraxis vertraut. Immer wieder stellt er verwundert fest, welch Unterschied zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Ländern Europas besteht, werden in den letzteren doch blutige Glaubenskriege ausgetragen, und erst recht ist unter den Christen und ihren Fürsten kaum eine Spur von religiöser Toleranz zu finden. Wie anders hingegen sind die Verhältnisse unter der strengen, aber gerechten und religiös toleranten Herrschaft des Osmanensultans! Der eher praktisch veranlagte Antti sieht im Islam vor allem den Vorteil, dass die neue Religion ihn von der Trunksucht abhält. Sein treuherziger Ausspruch 'Allah und sein Prophet sollen mich davor hüten, das klare Wort der Bibel anzuzweifeln' zeigt, wie wenig ihm die dogmatischen Unterschiede zwischen den beiden Religionen bedeuten. Erst jetzt, 66 Jahre nach dem Erscheinen der finnischen Erstausgabe, erhält der deutsche Leser die Gelegenheit, den Roman in einer ungekürzten, direkt aus dem finnischen Original übersetzten Fassung kennenzulernen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Der religiöse Staat im abendländischen und im i...
41,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Nach dem Ende des Kalten Krieges hatte der amerikanische Philosoph Francis Fukuyama das 'Ende der Geschichte' bzw. den endgültigen Sieg der westlichen 'Kultur der Moderne' verkündet. 1 Das politische und ökonomische System des Westens war für Fukuyama nach dem Wegfall des Ostblocks ohne Alternative, weshalb er von einem triumphalen Siegeszug der westlichen Demokratie ausging. In der Euphorie dieser Umbruchzeit erblickte auch V. S. Naipaul die Entstehung einer 'universalen Zivilisation', in der sich gemeinsame Werte und Überzeugungen herauskristallisierten. 2 Doch nur kurze Zeit später löste Samuel Huntington mit seinem 1993 (in der aussenpolitischen Zeitschrift Foreign Affairs) erschienenen Beitrag The Clash of Civilizations? eine bis heute nicht enden wollende Kontroverse über neue Herausforderungen für den westlichen Kulturkreis aus. 3 Doch Huntingtons Thesen waren so neu nicht. Bereits 1962 hatte der französische Soziologe Raymond Aron für den Fall eines Endes der (durch den Kalten Krieg bewirkten) Bipolarität der Welt neue Konflikte zwischen den Kulturen prognostiziert. 4 Die nach den Anschlägen in den USA 2001 bis heute nicht endende Terrorismusdebatte und die Kriege in Afghanistan und im Irak liessen diese Analyse für viele Menschen plausibel erscheinen. Im Westen ersetzten viele das 'Feindbild Kommunismus' einfach durch das 'Feindbild Islam'. 5 Viele Menschen im Westen glauben, dass im islamischen Kulturkreis eine Religion besteht, deren Werte den Werten der 'kulturellen Moderne' entgegenstehen würden. Dieser Religion wird eine aggressive Gewaltbereitschaft unterstellt und sie gilt weithin als mit der Demokratie westlichen Zuschnitts unvereinbar. Daher war bei vielen Beobachtern die Überraschung nach dem Ausbruch des 'Arabischen Frühlings' um so grösser, als eine Welle demokratischer Revolutionen die autokratischen Regimes des Nahen Ostens ins Wanken brachte. Dabei wurde auch wieder deutlich, dass die im Westen bestehende Form der Demokratie als die einzig wahre propagiert wird und andere Formen, die die Eigenarten des anderen Kulturkreis berücksichtigen, vorschnell abgelehnt werden. Wieder und wieder wird der islamisch geprägten Welt eine besondere Affinität zur Gewalt unterstellt, was auf die islamische Religion zurückgeführt wird. Inwieweit entspricht dies der Wahrheit?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Menschenrechte im Islam
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Politikwissemschaft), Veranstaltung: Proseminar: Menschenrechte in der deutschen Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Islam und Menschenrechte - das passt doch gar nicht zusammen'. Ein Satz, den ich erst vor kurzer Zeit gehört habe und über den ich erst einmal nachdenken musste. Der Islam steht seit dem 11. September 2001 unter dem Generalverdacht, fundamentalistisch und menschenverachtend zu sein. Ebenso werden heutzutage islamische Länder verdächtigt, die Menschenrechte generell zu missachten. Muslimische Fundamentalisten relativieren solche Vorwürfe mit dem Argument, auch in den westlichen Demokratien würden die Menschenrechte allenfalls teilweise durchgesetzt, und ausserdem gehörten die meisten islamischen Länder einem anderen Kulturkreis mit einer eigenen Geschichte und Tradition an. Passen Islam und Menschenrechte tatsächlich nicht zusammen ? Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu ergründen, inwiefern sich Islam und Menschenrechte gegenseitig ausschliessen. Zunächst möchte ich dazu die Entstehung und den kulturellen Kontext der Menschenrechte skizzieren. Anschliessend wende ich mich dem Islam und seinen verschiedenen Erscheinungsformen zu, um schliesslich die möglichen Konfliktfelder unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnissen zu analysieren. Der Ansatz der vorliegenden Arbeit ist rein theoretischer Natur, und zwar aus zwei Gründen. Zunächst einmal ist es unmöglich, im vorgegebenen Rahmen eine Fallstudie eines oder auch mehrerer islamischer Staaten zu erstellen; Weiterhin können Verletzungen der Menschenrechte in islamischen Ländern eben auch nichtislamische Gründe haben. Gerade aber diese Fälle, ebenso wie diejenigen Staaten, in denen Menschenrechte aus islamischen wie auch nichtislamischen Motiven verletzt werden, würden das zentrale Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit, nämlich die Vereinbarkeit von Islam und Menschenrechten, unzulässig verfälschen. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Michael el-Hakim
11,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Ein Roman, spannend und phantastisch wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Der Leser wird ins 16. Jahrhundert zurückversetzt. Christen und Mohammedaner ringen in Europa und dem Nahen Osten um die Vorherrschaft. Wien, Konstantinopel, Aleppo und Bagdad erstehen in ihrer Pracht, Leichtlebigkeit und Verderbtheit. Der Autor schickt seine beiden Helden in einen ihnen bisher fremden Kulturkreis, in die islamische Welt Nordafrikas und nach Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, das damals unter Sultan Süleyman I., »dem Prächtigen«, seine grösste Ausdehnung und Blütezeit erlebte. Michael und Antti wollen von Venedig aus zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrechen. Das Pilgerschiff wird von islamischen Piraten gekapert und die beiden Protagonisten entgehen dem Tod nur dadurch, dass sie ihrer christlichen Religion abschwören und den Islam annehmen. Nun beginnen ihre Abenteuer in der islamischen Welt. Beide, sowohl Michael als auch Antti, steigen, obwohl nominell Sklaven, letzten Endes in hohe und geachtete Stellungen auf. Wie die beiden Helden in die ihnen anfangs völlig fremde Kultur und Religion hineinwachsen, ist eines der grossen Themen dieses Romans. Michael leidet zunächst unter schlimmen Gewissensqualen - schliesslich hatte er einst davon geträumt, eine Laufbahn als Geistlicher der allein seligmachenden Kirche einzuschlagen! Doch mit dem ihm eigenen Wissensdurst eignet er sich schnell die arabische und die türkische Sprache an und macht sich mit dem Inhalt des Korans sowie der islamischen Glaubenspraxis vertraut. Immer wieder stellt er verwundert fest, welch Unterschied zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Ländern Europas besteht, werden in den letzteren doch blutige Glaubenskriege ausgetragen, und erst recht ist unter den Christen und ihren Fürsten kaum eine Spur von religiöser Toleranz zu finden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Michael el-Hakim
20,40 € *
ggf. zzgl. Versand

Ein Roman, spannend und phantastisch wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Der Leser wird ins 16. Jahrhundert zurückversetzt. Christen und Mohammedaner ringen in Europa und dem Nahen Osten um die Vorherrschaft. Wien, Konstantinopel, Aleppo und Bagdad erstehen in ihrer Pracht, Leichtlebigkeit und Verderbtheit. Der Autor schickt seine beiden Helden in einen ihnen bisher fremden Kulturkreis, in die islamische Welt Nordafrikas und nach Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, das damals unter Sultan Süleyman I., »dem Prächtigen«, seine größte Ausdehnung und Blütezeit erlebte. Michael und Antti wollen von Venedig aus zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrechen. Das Pilgerschiff wird von islamischen Piraten gekapert und die beiden Protagonisten entgehen dem Tod nur dadurch, dass sie ihrer christlichen Religion abschwören und den Islam annehmen. Nun beginnen ihre Abenteuer in der islamischen Welt. Beide, sowohl Michael als auch Antti, steigen, obwohl nominell Sklaven, letzten Endes in hohe und geachtete Stellungen auf. Wie die beiden Helden in die ihnen anfangs völlig fremde Kultur und Religion hineinwachsen, ist eines der großen Themen dieses Romans. Michael leidet zunächst unter schlimmen Gewissensqualen – schließlich hatte er einst davon geträumt, eine Laufbahn als Geistlicher der allein seligmachenden Kirche einzuschlagen! Doch mit dem ihm eigenen Wissensdurst eignet er sich schnell die arabische und die türkische Sprache an und macht sich mit dem Inhalt des Korans sowie der islamischen Glaubenspraxis vertraut. Immer wieder stellt er verwundert fest, welch Unterschied zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Ländern Europas besteht, werden in den letzteren doch blutige Glaubenskriege ausgetragen, und erst recht ist unter den Christen und ihren Fürsten kaum eine Spur von religiöser Toleranz zu finden. Wie anders hingegen sind die Verhältnisse unter der strengen, aber gerechten und religiös toleranten Herrschaft des Osmanensultans! Der eher praktisch veranlagte Antti sieht im Islam vor allem den Vorteil, dass die neue Religion ihn von der Trunksucht abhält. Sein treuherziger Ausspruch »Allah und sein Prophet sollen mich davor hüten, das klare Wort der Bibel anzuzweifeln« zeigt, wie wenig ihm die dogmatischen Unterschiede zwischen den beiden Religionen bedeuten. Erst jetzt, 66 Jahre nach dem Erscheinen der finnischen Erstausgabe, erhält der deutsche Leser die Gelegenheit, den Roman in einer ungekürzten, direkt aus dem finnischen Original übersetzten Fassung kennenzulernen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Die osmanischen Medresen
42,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Das Buch beleuchtet die osmanischen Medresen sowie Entstehung, Zweck und Verbreitung dieser Institution im islamischen Kulturkreis ab 622 n. Chr. bis zu ihrem Niedergang. Die Medrese - ein Raum f¿r die religi¿se Ausbildung - wurde zun¿st von den Seldschuken ¿bernommen, die ab 1071 Teile Anatoliens beherrschten und bis zur Etablierung des osmanischen F¿rstentums im Jahre 1299 etliche Medresen errichteten. Die Osmanen erweiterten den Bildungsplan der Medresen, indem sie weitere Ausbildungsf¿er und Bildungsstufen einf¿hrten. In der osmanischen Herrschaft (ca. 1451-1600) boten die Medresen den Studenten zus¿lich zu den theologischen F¿ern auch naturwissenschaftliche, scholastische und medizinische Bildungsm¿glichkeiten. Gebietsverluste der Osmanen, wirtschaftliche Schwierigkeiten und dadurch bedingte soziale Ver¿erungen beschleunigten sodann den Zerfall der osmanischen Medresen. Aus dem Inhalt: Die Medrese als islamische Bildungseinrichtung - Die Medresen vor der osmanischen Herrschaft - Die osmanischen Medresen - Verfall und Niedergang des Medresensystems.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Vom Kinosaal in die Galerie: Formen der Verwand...
48,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Thema dieses Buches sind Formen der Verwandlung der Filmästhetik in die Kunstästhetik in den Installationen von Shirin Neshat. Die Untersuchung fängt bei ihren ersten Fotografien der Serie WOMEN OF ALLAH an und reicht bis zu ihrer letzten Installationsreihe WOMEN WITHOUT MEN. Das Kunststück, zuerst fürs Museum geschaffen, war die Grundlage für ihren ersten Kinofilm unter dem gleichen Titel. Shirin Neshat orientiert sich in ihren Arbeiten an der Frauenliteratur aus dem persischen Raum wie Forough Farrokhzad und Shahrnush Parispur, Autorinnen, die aufgrund ihrer feministischen Werke verbannt wurden und ihr Land verlassen mussten. Neshat schöpft aus dem Reichtum der persischen Kultur und Geschichte und schafft somit eine neue Form des Kinos in der westlichen Welt, die Hamid Dabashi mit 'accendet cinema' bezeichnet. Ausgangspunkt dieser Untersuchung war die Frage, unter welchen Bedingungen Künstler schaffen, die ihren Kulturkreis verlassen und sich in einer anderen Kultur einfinden. Bei Shirin Neshat war das der kulturelle Schock, den sie in ihrem eigenen Land nach einer 17-jährigen Abwesenheit erlebt hatte. Die Veränderungen nach der Revolution 1979 hinterließen eindeutige Spuren: Verbote und Gebote, mit denen das persische Königreich in die Islamische Republik Iran umgewandelt wurde. Neshat entschied sich aufgrund dessen, für ihre künstlerische Laufbahn doch nach Amerika zurückzukehren, wo sie als Folge ihre Fotoserie WOMEN OF ALLAH schuf und schnell an Popularität gewann. Die Studie beschäftigt sich mit der künstlerischen und filmischen Ästhetik, die sich durch die einzelnen Schaffensperioden der Künstlerin konstant durchzieht.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Michael el-Hakim
23,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Ein Roman, spannend und phantastisch wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Der Leser wird ins 16. Jahrhundert zurückversetzt. Christen und Mohammedaner ringen in Europa und dem Nahen Osten um die Vorherrschaft. Wien, Konstantinopel, Aleppo und Bagdad erstehen in ihrer Pracht, Leichtlebigkeit und Verderbtheit. Der Autor schickt seine beiden Helden in einen ihnen bisher fremden Kulturkreis, in die islamische Welt Nordafrikas und nach Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, das damals unter Sultan Süleyman I., 'dem Prächtigen', seine grösste Ausdehnung und Blütezeit erlebte. Michael und Antti wollen von Venedig aus zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrechen. Das Pilgerschiff wird von islamischen Piraten gekapert und die beiden Protagonisten entgehen dem Tod nur dadurch, dass sie ihrer christlichen Religion abschwören und den Islam annehmen. Nun beginnen ihre Abenteuer in der islamischen Welt. Beide, sowohl Michael als auch Antti, steigen, obwohl nominell Sklaven, letzten Endes in hohe und geachtete Stellungen auf. Wie die beiden Helden in die ihnen anfangs völlig fremde Kultur und Religion hineinwachsen, ist eines der grossen Themen dieses Romans. Michael leidet zunächst unter schlimmen Gewissensqualen – schliesslich hatte er einst davon geträumt, eine Laufbahn als Geistlicher der allein seligmachenden Kirche einzuschlagen! Doch mit dem ihm eigenen Wissensdurst eignet er sich schnell die arabische und die türkische Sprache an und macht sich mit dem Inhalt des Korans sowie der islamischen Glaubenspraxis vertraut. Immer wieder stellt er verwundert fest, welch Unterschied zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Ländern Europas besteht, werden in den letzteren doch blutige Glaubenskriege ausgetragen, und erst recht ist unter den Christen und ihren Fürsten kaum eine Spur von religiöser Toleranz zu finden. Wie anders hingegen sind die Verhältnisse unter der strengen, aber gerechten und religiös toleranten Herrschaft des Osmanensultans! Der eher praktisch veranlagte Antti sieht im Islam vor allem den Vorteil, dass die neue Religion ihn von der Trunksucht abhält. Sein treuherziger Ausspruch 'Allah und sein Prophet sollen mich davor hüten, das klare Wort der Bibel anzuzweifeln' zeigt, wie wenig ihm die dogmatischen Unterschiede zwischen den beiden Religionen bedeuten. Erst jetzt, 66 Jahre nach dem Erscheinen der finnischen Erstausgabe, erhält der deutsche Leser die Gelegenheit, den Roman in einer ungekürzten, direkt aus dem finnischen Original übersetzten Fassung kennenzulernen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot